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Phytotherapie

VON DER KRAFT DER PFLANZEN

Können Pflanzen heilen?

Wenn wir uns heute die Frage stellen, ob die Verwendung von Pflanzen als Heilmittel sinnvoll und wirksam ist, so müssen wir uns einige Punkte in Erinnerung rufen.
Ohne Pflanzen ist tierisches und damit menschliches Leben auf unserem Planeten nicht möglich.
Die Pflanze verfügt über Fähigkeiten, die sie mit keinem anderen Lebewesen teilt, z.B. die Fotosynthese. Unsere Atemluft wird in einem sehr komplizierten chemischen Prozess von pflanzlichen Lebewesen erzeugt und uns zur Verfügung gestellt.
Die Pflanze ist das Nahrungsmittel Nr. 1. Weltweit dienen uns und anderen Tieren über 200.000 Pflanzenarten zur Ernährung.
Pflanzen haben einen wesentlichen Anteil an allen Reinigungsprozessen in der Natur.
Da die Pflanze die Voraussetzung für tierisches Leben ist, kann sie entwicklungsgeschichtlich nur älter sein als wir. Das heißt, sie ist länger und besser allen Veränderungen auf der Erde angepasst.

Überlegen wir diese Punkte, so ist die Frage Können Pflanzen heilen? nicht mehr stellbar.

Ein weiterer Punkt, an den wir erinnern möchten, ist die Entstehungsgeschichte der modernen synthetischen Medikamente.

Vorgeschichtliche Zeit:
Pflanzen werden auf die verschiedensten Arten gegessen, als Tee getrunken, pulverisiert, geräuchert, aufgelegt, oder als alkoholischer Auszug verwendet.
19.Jahrhundert:
Der pharmazeutischen Wissenschaft gelingt es, aus den traditionell verwendeten Kräutern erstmals einzelne Substanzen zu isolieren.
Diese Einzelsubstanzen werden, um eine stärkere Wirkung zu erzielen, alleine angewendet.
20. Jahrhundert:
Es gelingt, verschiedene pflanzliche Substanzen zu synthetisieren, d.h. künstlich herzustellen.
Durch das Umbauen dieser synthetischen Einzelsubstanzen entsteht das moderne Arzneimittel.

Auch hier wird klar, dass sich das moderne Arzneimittel, das in Notsituationen unerlässlich ist, aus der Tradition der pflanzlichen Heilmittel ableitet. Wir sind also den vielen weisen Frauen und Männern, die dieses Wissen bewahrt und erweitert haben, zu besonderem Dank verpflichtet.
Wenn wir uns also jetzt darauf geeinigt zu haben, dass Pflanzen heilende Eigenschaften haben, so stellt sich die Frage:

Warum können Pflanzen heilen?

Die Pflanzen unterscheidet sich von tierischen Lebewesen in einem ganz wesentlichen Punkt:
Sie kann sich nicht fortbewegen!
Die Tatsache, dass eine Pflanze still stehend darauf warten muss, geerntet oder gefressen zu werden, ohne, wie andere Lebewesen, flüchten, beißen, kratzen oder sich aktiv wehren zu können, hat ihr eine Reihe völlig anderer Eigenschaften verliehen:
Mechanische, wie Dornen, Stacheln, Ranken.
Chemische. Diese sind für uns, die wir uns für pflanzliche Heilmittel interessieren, ganz besonders bedeutend. Denn diese Kampf- und Abwehrstoffe führen dazu, dass solche Pflanzen von Tieren gemieden werden. Auch Wurzeln scheiden z.B. Gifte aus um zu vermeiden, dass andere Pflanzen in der Nähe wurzeln, sodass das Terrain für die eigene Art erhalten bleibt.

Die ätherischen Öle, die z.b. auf unseren Almen im wilden Thymian (Quendel, Kuttelkraut) oder im Dost (wilder Majoran) enthalten sind, führen dazu, dass diese Pflanzen von keiner Kuh angefressen, von keiner Schnecke beschädigt und von keinem Insekt belästigt werden.
Wenn wir uns jetzt die Eigenschaften des Thymianöls ansehen, stellen wir fest, dass es sehr stark bakterizid, antiparasitär (z.B. wurmtreibend) und fungizid ist. Da wir uns Viren und Bakterien auch als kleine Lebewesen vorstellen müssen und der Thymian mit seinem ätherischen Öl in der Lage ist, so große Tiere wie eine Kuh abzuwenden, wird es leicht verständlich, wodurch diese Heilwirkungen entstehen.

Alle Pflanzen entwickeln bestimmte chemische Prozeduren, die ihnen ein Leben in ihrer speziellen Umwelt mit ihren Nachbarn ermöglichen. Ein geteiltes Heilmittel, erzeugt einen geteilten Menschen. Paracelsus

Totum oder Monosubstanz

Wesentlich dabei ist, dass die Heilpflanze nicht aus einer chemisch definierten Wirksubstanz besteht, sondern aus einem Gemisch von vielen verschiedenen Wirkstoffen, die sich gegenseitig unterstützen und ausgleichen, so wie ja auch der Mensch nicht einfach wie eine Maschine zu durchschauen ist, sondern viele verschiedene Möglichkeiten der Reaktion hat.
Moderne Phytotherapie besteht in der Verwendung von Arzneipflanzen als ein Wirkstoffgemisch in einer schonend zubereiteten Darreichungsform.

Substanz oder Information

Als Substanz bezeichnen wir mineralische, pflanzliche, isolierte chemische oder synthetisierte chemische Arzneien. Ihre Wirkung ist unmittelbar von der Dosis abhängig.
Homöopathische Arzneien, potenzierte Verdünnungen von pflanzlichen oder mineralischen Substanzen sind Informationsträger. Hier ist nicht mehr die Dosis Ausschlag gebend, oder wenn doch, dann ist sie in anderer Richtung wirksam: Je höher die potenzierte Verdünnung, desto stärker die Wirkung. Das bedeutet: Je subtiler die Information, desto durchdringender ist sie.
Etwa 70% aller homöopathischen Zubereitungen werden aus pflanzlichen Muttertinkturen gewonnen.

DIE PHYTOTHERAPIE IST DIE MUTTER VON ALLOPATHIE UND HOMÖOPATHIE

Die Pflanze steht nun genau zwischen diesen beiden Arzneiformen. Sie ist einerseits Substanz, der wirksamen Inhaltsstoffe des verwendeten Pflanzenteils, andererseits besitzt sie die Gesamtinformation jeder Pflanzenzelle.
Wir wissen seit kurzen dass das Genom von Pflanzen, Tieren und Menschen nahezu ident ist.

Aus Erfahrung, wie auch aus den Ergebnissen wissenschaftlicher Tests weiß man, dass Pflanzen sehr wirksam sind. Um nun alle Inhaltsstoffe dieser Arzneipflanzen, sowie die Zellinformation, das natürliche Zusammenspiel der Zellinhalte zueinander, dem Menschen optimal zugänglich zu machen, bedarf es einer Zubereitung, die weder Druck noch Wärme, noch Zusatz von Konservierungsmitteln, keine Geschmacks- und Farbstoffe enthalten.

1. Die Muttertinktur

Die Muttertinkturen werden durch Alkohol-Auszüge, frischer mazerierter Pflanzen, nach vorheriger gründlicher Reinigung, Zerkleinerung, Zerquetschung oder Pressung, unmittelbar nach deren Ernte, hergestellt.

So gelangt man zu einer Pflanzentinktur, Muttertinktur genannt, die das Ausgangprodukt der homöopathischen Präparate und Dilutionen ist. Die Wirkstoffe sind gleichbleibend und ergeben damit immer ein gleichwertiges Endprodukt.
Bevor die Muttertinktur in den Verkauf gelangt, wird sie einer strengen Kontrolle unterworfen um eine maximale Wirksamkeit zu gewährleisten.
Die Muttertinkturen werden nach den Vorschriften des Schweizer Arzneibuches zubereitet, keinerlei zusätzliche Verarbeitung ausgesetzt, und nicht verdünnt.
Die Anwendungsweise für alle für die Einnahme geeigneten Muttertinkturen, ist in den ersten 10 Tagen 3x15 Tropfen in der Folge 3x10 Tropfen.
Bei akuten Beschwerden, z.B. Bärentrauben Muttertinktur bei Blasenentzündung, sind auch 3x30 Tropfen möglich.


2. Die Gemmotherapie Glycerinhaltige Mazerate
 

2. Die Gemmotherapie
Glycerinhaltige Mazerate

Die Gemmotherapie wurde im vorigen Jahrhundert von Dr. Henri Pol, einem belgischen Arzt und Biologen entwickelt. Die Gemmotherapie verwendet glycerinhaltige Mazerate, die aus frischen Pflanzenknospen und Embryonalgeweben im Wachstumsstadium, jungen Schösslingen, Würzelchen, inneren Rindengeweben von Wurzeln und Stängeln gewonnen werden. Es sind dies hauptsächlich Gewebe die sich vermehren und deshalb besonders reich sind an Wachstumsfaktoren, Hormonen, Auxinen (Längenwachstumsstoffe), Gibberelinen (Vermehrungsfaktoren). Die Gemmotherapie ist eine eigentliche vegetabile Embryonalgewebe-Therapie.
Die Anwendungsweise für alle gemmotherapeutischen Mittel ist die folgende: 50-75 Tropfen pro Tag, eingenommen in etwas Wasser. Diese Anwendungsangabe kann individuell, je nach Toleranz des Patienten, angepasst werden. (Nicht zum Essen)
Diese Präparate sollten vorzugsweise immer in separaten Flaschen verschrieben werden, um störende pharmakologische Wechselwirkungen zu vermeiden, welche die spezifische Knospentherapie beeinträchtigen könnte.

3. Oligotherapie

Spurenelemente (Oligoelemente) sind zusammen mit den Vitaminen Katalysatoren der biologischen Funktionen (Lebensfunktionen) aller Organismen.
Spurenelemente müssen in ionisierter Form, rein, frei von jeder Verbindung (vorverdaut) verabreicht werden. Die ionisierte Form (biokatalytisch) kann nur eine flüssige Lösung sein.
Sie haben eine hohe Verfügbarkeit, gehen wie Zucker schnell in die Blutbahn über und kommen daher mit kleinen Dosen aus. (Intoxikation)
Dort wo die Phytotherapie durch blockierte enzymatische Prozesse (konservierte Nahrungsmittel, Antibiotische Kuren) nicht mehr ausreichend wirksam ist, wird das elektrische Händchen des Enzyms, ein Spurenelement, reaktiviert und so die Funktion wieder gestartet.
Oligoelemente, werden, wenn nicht anders verordnet 3x15 Tropfen täglich in etwas Wasser eingenommen.

4. Die Lithotherapie

Dr. Henri Pol, der Schöpfer der pflanzlichen Embryonaltherapie Gemmotherapie, hat sich in seinen letzten Lebensjahren mit der Lithotherapie wissenschaftlich auseinandergesetzt. Oligo- und Orthomolekulare Zubereitung waren ihm zuwenig ganzheitlich um eine optimale Ergänzung zur Phyto-Gemmotherapie zu sein. Er war auf der Suche nach einer Möglichkeit Mineralstoffe in natürlich gebundenem Zustand anbieten zu können.
So entstanden eine Reihe von Lithotherapeutischen Zubereitungen. In D8 (Hahnemannsches Dezimal).
Die Ergebnisse waren vielversprechend und so fand die Lithotherapie vor allem in der Schweiz, Frankreich, Belgien und den Niederlanden viele Anwender.

Zubereitung von Steinen + Mineralien:
Stellt das Gleichgewicht der Spurenelemente im Körper wieder her.
Dechelierung:
Krankheiten können, von der Unfähigkeit des Körpers metallische Ionen zu verwenden, herrühren. Das wird durch den dysfunktionalen Prozess des Chelierens von Elementen blockiert.
Die Verwendung von dechelierenden Lithotherapeutika kann blockierte Enzymketten freisetzen, indem sie die Biokatalysatoren wieder verfügbar machen.
Wird häufig mit Gemmotherapie verwendet.
Wenn pflanzliche + mineralische Gemmotherapie nicht erfolgreich sind, hilft die Lithotherapie die Oligoelemente zu befreien und Ihren Spiegel konstant zu halten.
D8 Verdünnung: ist nach der Gauß´schen Kurve die Lösung mit der höchsten Verfügbarkeit.

5. Die Aromatherapie

Die ätherischen Öle, flüchtige aromatische Essenzen genannt, werden aus den Pflanzen durch Destillation, Auspressen, Einschneiden von Pflanzenteilen u.a. Methoden, gewonnen.
Der Wert dieser ätherischen Öle war schon in der Antike bekannt.
Während Jahrzehnten vergessen, stehen diese Pflanzen-Essenzen heute wieder an vorderster Stelle unter den natürlichen Heilmitteln.
Um höchsten Anforderungen in Bezug auf Reinheit und Qualität zu genügen, benützen wir ausschließlich ätherische Öle für Lebensmittelzwecke, die rein und vollständig sind.
Wichtiger Hinweis
Sofern mehrere ätherische Öle gleichzeitig eingenommen werden, muss unbedingt beachtet werden, dass die Gesamtmenge pro Tag 10 Tropfen nicht überschreitet.
Bei äußerlicher Anwendung, raten wir zu folgender Vorsichtsmaßnahme um eventuellen Allergien vorzubeugen. Vor allem Anwendungen von ätherischen Ölen rein oder verdünnt, für Umschläge, Einreibungen, Waschungen, Bäder u.a. wird ein Tropfen des reinen ätherischen Öls in der Armbeuge eingerieben. Wenn sich innerhalb 48 Stunden eine Rötung zeigt, ist das Präparat nicht zu verwenden.

Was ist Gesundheit?

Gesundheit ist ein Zustand, der im Gleichgewicht sein bedeutet. Auch wenn jeder Mensch sein individuelles Gleichgewicht finden muss, gilt doch für alle, dass gesund sein bedeutet, in der Mitte zu sein. Dies verlangt eine möglichst hohe Übereinstimmung im körperlichen, wie im seelischen Bereich: Pendeln wir zu sehr aus der Mitte, verlieren wir die Balance.
Ein Arzneimittel, das in der Mitte steht, das Substanz und Information in natürlicher Ausgewogenheit besitzt, kann uns dabei unterstützen, das eigene Gleichgewicht wiederzufinden, ohne einen zu starken Ausschlag in eine Richtung befürchten zu müssen. Mit anderen Worten: Mit der Einnahme von pflanzlichen Heilmitteln können wir eine optimale Wirkung ohne unerwünschte Nebenwirkungen erzielen.
Die Pflanze und ihre Verwendung in der Medizin ist kein neuer Trend.
Sie leistet seit Jahrtausenden einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung unserer Welt. Bitte schenken Sie ihr auch weiterhin Ihre Zuneigung und Ihr Vertrauen.

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